Impulspapier zeigt Chancen der populären Musik in der katholischen Kirche auf

 

Werben für populäre Musik im Bistum trägt Früchte

Dresden, 06.03.2018: Das am 3. Fastensonntag veröffentlichte Impulspapier „Neues Geistliches Lied – heute“ ist das Dokument eines bundesweiten Kreises von Fachleuten für das Neue Geistliche Lied (NGL) und von haupt-, neben- und ehrenamtlichen NGL-Förderern fast aller Diözesen Deutschlands. Die Unterzeichner wenden sich mit diesem Impulspapier, das den aktuellen Stand der Diskussionen wiedergibt, an Verantwortungsträger und Engagierte in der Kirche.

Neben einer Einordnung des Oberbegriffs NGL würdigt das Papier die Bedeutung des NGL im kirchlichen Leben und aus pastoral- und liturgietheologischer Sicht. Zudem zeigt es Perspektiven der Förderung mitsamt praktischen Beispielen auf. Das Dokument entstand in einem mehrjährigen Reflexionsprozess aus den Erfahrungen mit NGL in der Praxis und aus grundsätzlichen Überlegungen.

Im Bistum Dresden-Meißen beteiligte sich die Arbeitsgemeinschaft Junge Musik im Bistum Dresden-Meißen (AGJM) an der Erarbeitung des Grundlagenpapiers. Die besondere Situation in der Diaspora der Ostbistümer ist berücksichtigt. Die Netzwerkarbeit der AGJM und ihre Beteiligung – etwa am jährlichen Liederheft „Songs“ – werden im Impulspapier gewürdigt.

„Das jahrzehntelange Werben für populäre Musik im Bistum und die engagierte Arbeit zeigen deutliche Früchte. Die Qualität der aktuellen Musik für Gottesdienst, Verkündigung und Gemeinschaft ist bundesweit vorzeigbar. Besonders ausgezahlt hat sich der strategische Aufbau von den Kinderchorwochen, über die Jugendchöre, Weihnachtssingewochen, die Bandtreffen im Winfriedhaus bis zu den Angeboten für die ganze Gemeinde beim Chorprojekt ‚Wer wenn nicht ihr‘ oder ‚Crimmitschau gospelt'“, so der Leitungskreis der AGJM.

Aktuell schreibt die AGJM den Musikpreis „Grande-Preis“ für das Bistum aus.

Zum vollständigen Impulspapier: https://www.ngl-heute.de/

Grüße aus Israel

Auf den Spuren Jesu – in Israel und im eigenen Leben

Eindrücke vom Ökumenischen Israel-Camp

Ökumenisches Israel-Camp

Israel, 16.02.2018: „Viele Grüße aus Israel – das Wetter ist grandios, die Zeit intensiv, das Camp läuft wunderbar – viel Freiheit, aber auch eine gute Zeit des Austausches über die Bibel und des ökumenischen Miteinanders“, diese Nachricht erreichte uns heute von Bistumsjugendpfarrer Martin Kochalski. Mit einer Gruppe aus 86 Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihren Begleiterinnen und Begleitern ist er seit dem vergangenen Dienstag, 13. Februar, zu einem Ökumenischen Jugendcamp auf einem Zeltplatz bei Beit She’an, südlich vom See Genezareth.

„Ziemlich aufregend und begeisternd“, fasst Hannah ihre ersten Eindrücke zusammen, und Jakob und Leo genießen es, dass es recht „entspannt“ zugeht. Katharina, FSJlerin in der Bistumsjugendseelsorge, findet es gut, „so viele neue Leute kennenzulernen – denn es sind ganz viele Sachsen hier, aber auch ein paar Rumänen, Letten und Tschechen. Die Leute sind alle total gut drauf.“

Heute steht ein Ausflug zum See Genezareth auf dem Programm und in den nächsten Tagen einer zu den heiligen Stätten in Jerusalem. Wichtig ist den Veranstaltern aber auch eine tägliche Bibelarbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen – denn es soll eine Pilgerfahrt sein: gemeinsam auf den Spuren Jesu in Israel unterwegs zu sein und diese auch im eigenen Leben zu finden.

Jugendpfarrer Martin Kochalski

Das Camp ist eine Initiative des evangelischen Landesjugendpfarramts, das zehn Plätze der Reise für junge katholische Christen zur Verfügung gestellt hat. Die Evangelische Landeskirche Sachsens fördert das Israel-Camp finanziell. Pfarrer Martin Kochalski hat zusammen mit dem Dresdner evangelischen Jugendpfarrer Johannes Bartels und der Leipziger Pfarrerin Grit Markert das geistliche Angebot der Reise vorbereitet. „Schon die Vorbereitung war eine große ökumenische Bereicherung“, so der katholische Jugendseelsorger.

Am 22. Februar wird die Reisegruppe wieder in Deutschland zurück erwartet.

Olivenernte in der Toskana für junge Erwachsene – Anmeldung bis zum 15.3. 2018

Vom 27.10.2018 – 04.11.2018 könnt ihr für nur 400€ zur Olivenernte in die Toskana fahren. Dort werdet ihr die Kultur vor Ort hautnah erleben, bei der Olivenernte helfen und in Gemeinschaft (Glaubens-)Impulse für euer tägliches Leben bekommen.

Weitere Informationen findet ihr im Anmeldeflyer:

Bei Fragen wendet euch bitte an die Dekanatsstelle Zwickau.

Sanierung Winfriedhaus: Zeitplan für Bauplanungsphase beschlossen

In einem Termin mit Bischof und Generalvikar wurde am 19.12.2017 das weitere Vorgehen in Sachen Bauplanung zur Sanierung des Winfriedhauses besprochen. Das Gespräch, an dem Vertreter/innen der Pastoralabteilung, Bauabteilung und Finanzabteilung des Bischöflichen Ordinariats beteiligt waren, schloss die Phase der konzeptionellen Vorbereitung des anstehenden Sanierungsprojektes ab.

Nach Neubesetzung eines Teils der Leitung der Jugendpastoral Mitte März 2017 hatte auf Wunsch von Bischof Heinrich Timmerevers am Himmelfahrtstag 2017 ein großes öffentliches Hearing stattgefunden, das es interessierten Personen und Gruppen aus dem Bistum ermöglichte, ihre Gedanken und Anliegen mit Blick auf die Sanierung des Winfriedhauses mitzuteilen.

Die eingegangenen Statements wurden im Anschluss ausgewertet. Die Ergebnisse flossen in die Arbeit einer Arbeitsgruppe (AG Sanierung) ein, die aus Vertreter/innen der Kinder- und Jugendpastoral sowie der Gemeindepastoral des Bistums bestand. In insgesamt vier Arbeitstreffen zwischen August und Dezember 2017 wurden die Eckpunkte einer Pastoralen Konzeption für das zukünftige Winfriedhaus sowie ein Raumbuch erarbeitet.

Beide Arbeitsergebnisse sollen nun die Grundlage für bauliche Entwürfe lokaler Architekturbüros bilden, die inzwischen angefragt wurden. Mit einer Entscheidung für einen Entwurf ist im März 2018 zu rechnen. Im Anschluss ist im Zuge der weiteren Entwurfsplanung für den Frühsommer ein zweites öffentliches Hearing vorgesehen, das über die dann vorliegenden konkreten Umsetzungspläne informieren und Rückmeldungen dazu einholen soll.

Der in o.g. Termin mit Bischof und Generalvikar beschlossene Zeitplan sieht eine Bauplanungsphase von ca. 12 Monaten vor. Der Beginn der Baumaßnahmen zur Sanierung des Winfriedhauses wird dann voraussichtlich im Frühjahr 2019 liegen. Verlässliche Aussagen zur Bauzeit sind derzeit noch nicht möglich. Grundlage dafür sind Grundsatzentscheidungen hinsichtlich der Bauweise sowie der Frage, welche Gebäudeteile bestehen bleiben bzw. erneuert werden müssen. Mit beidem ist im Frühsommer dieses Jahres zu rechnen.

Mimimi – Werkstatttage der Dekanatsjugend Bautzen-Zittau

Unter dem Thema „Mimimi“ fanden am vergangenen Wochenende, 12. bis 14. Januar, die Werkstatttage der Dekanatsjugend Bautzen-Zittau im Winfriedhaus statt. Gejammert wird oft, viel zu oft. Daher beschloss der DJHK (Dekanatsjugendhelferkreis), sich mit diesem Thema einmal bei den Werkstatttagen auseinanderzusetzen. Nach einigen Kennenlernspielen am Freitagabend sowie einer Einführung in das Thema setzten sich dann die mehr als 40 Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Samstag intensiv mit dem Thema auseinander. Allein die Teilnehmerzahl, die im Vergleich zu den anderen Jahren um mehr als 1/3 gesunken war, hätte uns Grund genug zum Jammern gegeben, aber die Situation auch nicht wirklich verändert.

Um einen etwas anderen Blick auf das Leben zu bekommen, erzählte uns ein Student am Vormittag von seinem Auslandsjahr in Ghana. Die Menschen dort haben überwiegend deutlich weniger als wir hier in Deutschland, und dennoch machen sie einen deutlich glücklicheren und zufriedeneren Eindruck. Auch wenn der Strom für ein paar Stunden oder das Wasser sogar mal drei Wochen lang abgestellt wird, wissen sich die Leute zu helfen und verlieren nicht den Lebensmut. Hier bei uns wäre das schon eine mittlere Katastrophe, wo wir aus dem Jammern und Selbstmitleid gar nicht mehr so schnell herauskommen würden.
Aber wäre es nicht viel sinnvoller, den Blick für das Wesentliche zu schärfen, als oft nur zu jammern (z.B. über den Erkundungsprozess und die Neugründungen bzw. Neustrukturierungen unserer Pfarreien)? Genau um diese Frage ging es am Nachmittag. In Kleingruppen kamen wir ins Gespräch, was für uns wirkliche Probleme und Sorgen sind und wie wir damit besser umgehen können, ohne im Jammern zu versinken. Im Anschluss daran gab es verschiedene Workshops, angefangen von einer Meditation, über das Herstellen von Stressbällen, das Vorbereiten des Abendessens und des Abendprogramms bis zum kreativen Gestalten bzw. Verzieren eines Terminkalenders.
Nach einem üppigen Abendessen, einem bunten, teilweise sehr anstrengenden Abendprogramm (bei dem nicht gejammert wurde) sowie einem nachdenklich stimmenden Abendgebet fand der Tag seinen Ausklang mit Tanz, Spiel und Spaß.

      

 

 

Der Sonntag schließlich war geprägt von der Vorbereitung und dem Feiern der Hl. Messe. In dem Gottesdienst beschäftigten wir uns noch einmal mit dem Jammern. Letztendlich zieht es uns nur runter, hilft uns nicht weiter und versperrt uns den Blick für lebensentscheidende und lebenswichtige Dinge wie z.B. der ganz eigenen Berufung, die wir dann evtl. gar nicht richtig in den Blick nehmen können, wie es z.B. der Prophet Samuel getan hat.
Leicht übermündet, aber gestärkt durch viele schöne Erlebnisse und Begegnungen, hieß es nach dem Mittagessen für uns alle, Abschied zu nehmen vom Winfriedhaus und wieder zurück nach Hause und in den Alltag aufzubrechen. Aber die nächsten Werkstatttage unseres Dekanats lassen ja gar nicht so lange auf sich warten. Im Mai gibt es schon die Nächsten, bei denen in irgendeiner Form auch der Schneemann Olaf eine Rolle spielen wird.

Text: Kaplan Sebastian Eisner

Fotos: Luisa Vogt und Sebastian Eisner

Dieses Bildungswochenende war eine Kooperationsveranstaltung der AKD. Es wurde mit Fördermitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt und aus Mitteln des Bistums Dresden-Meißen kofinanziert.

 

Weisiwo in Bautzen

Vom 27.12 – 31.12.2017 fand die internationale Weihnachtssingewoche in Bautzen statt.

Weihnachtszeit ist Stress! Hier noch Geschenke kaufen und dort noch etwas für das Weihnachtsessen besorgen… Bis zum letzten Tag gibt es etwas zu tun. Deshalb ist es schön, wenn man zwischen Weihnachten und Neujahr einmal kurz die Beine hochlegen kann. Und wenn die ersten dann schon fragen „Was machst du an Silvester?“ werden viele Jugendliche aus unserem Bistum wahrscheinlich gesagt haben „Vor Silvester ist erstmal WeiSiWo!“. Vom 27.12 – 31.12. trafen sich 60 Jugendliche und junge Erwachsene, 14 davon aus unserem Partnerbistum Vilnius in Litauen, zum Singen und Musizieren in Bautzen. Das Caritas Schulzentrum Bautzen (http://www.dicvdresden-meissen.caritas.de/verband/einrichtungen/caritas-schulzentrum/caritas-schulzentrum) stellte uns die Schule zum Schlafen und Proben sowie das zugehörige Wohnheim zum Duschen und Essen zur Verfügung. Dort hatte Steffen Hollmann seinen Posten bezogen und sorgte dafür, dass die 60 hungrigen jungen Menschen nicht verhungerten und außerdem bis zum 31.12 ihre Stimme behielten.

Auftritt des WeiSiWo-Chors in St. Josef Dresden-Pieschen am 30.12.217

Dass ein so zusammengewürfelter Chor innerhalb von so kurzer Zeit so viele Lieder einüben kann, grenzt wirklich an ein Weihnachtswunder. Und nicht nur dass, Litauer singen in deutschen und Deutsche in litauischen Zungen. Da muss der Heilige Geist im Spiel sein!

Auftritt des WeiSiWo-Chors in der Jahresschlussandacht am 31.12.2017 im Dom St. Petri in Bautzen

Dieses Wunder hören konnten am 30.12 dann die Gemeindemitglieder und viele extra aus dem ganzen Bistum angereiste WeiSiWo-Fans in St. Josef Dresden-Pieschen, wo es einen Auftritt in Konzertatmosphäre gab. Am Ende gab es standig ovations und die eine oder andere Zugabe. Apropos Wunder….Unter dem Thema „Zeit der Wunder“ gestaltete der WeiSiWo-Chor die Jahresschlussandacht am 31.12 im Dom in Bautzen. Ca. 300 Menschen lauschten den weihnachtlichen Tönen. Es ließen sich sogar Menschen von der Straße in den Dom locken.
Solche wunderbare Konzerte sind ohne technische Unterstützung natürlich unmöglich. Davon gab es dieses Jahr reichlich. Adrian Sorek, Thaddäus Walsch, Elias Grützmacher, Sebastian Sorek, Johannes Paul und Lukas Grützmacher sorgten trotz einiger Herausforderungen für unvergessliche Ton- und Lichterlebnisse.

Die ganze Technik nutzt natürlich nichts wenn die Lieder nicht gut klingen. Und für einen unvergesslichen Klang sorgten zum Glück die sehr begabten Band- und Chorleiter/innen, die genau diese weihnachtlichen Wunder zu vollbringen wissen. Dieses Mal waren es Gintarė Dragūnaitė und Greta Labenskaitė aus Litauen sowie Tobias Riedel, Lukas Buhl, Antonia Manthey, Emilie Guffler, die außerdem noch die Gesamtchorleitung inne hatte sowie Luise Felsmann, die zusätzlich große Teile der Organisation übernahm. Die Band wurde von Konrad Guffler und Felix Hempel geleitet. Hervorzuheben ist hierbei noch, dass die gespielten Stücke von den Chorleitern teilweise selbst geschrieben und/oder arrangiert waren.

Und wenn nächstes Jahr die Frage kommt „Was machst du Silvester?“ lautet die Antwort hoffentlich wieder „Vor Silvester ist erstmal WeiSiWo!“

(Unterstützt wird die Woche durch Ehrenamtliche der Arbeitsgemeinschaft Junge Musik (AGJM). Diese Bildungswoche ist eine Kooperationsveranstaltung der AKD (Arbeitsgemeinschaft katholischer Kinder- u. Jugendorganisationen im Bistum Dresden-Meißen und der Bistumsjugendseelsorge. Es wurde mit Fördermitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt und aus Eigenmitteln der Teilnehmenden und Mitteln der AKD sowie des Bistums Dresden-Meißen kofinanziert.)

 

Adventswochenende im Winfriedhaus

Vorfreude schönste Freude, Freude im Advent…

Dieser Satz umschreibt das diesjährige Adventswochenende sehr passend. Vom 15.12-17.12.2017 trafen sich rund 40 junge Menschen zum Adventswochenende der AKD im Winfriedhaus.

Die Jugendlichen und Bewohner des Ortes Schmiedeberg erfreuten sich eingestimmt durch winterliches Wetter und eine besondere Idee gemeinsam an adventlicher Gemütlichkeit: am Freitagabend öffnete sich ihnen ein kleiner Adventsmarkt direkt am Haus! Dieser bot Gelegenheit, sich und die katholische Jugend mal wieder näher kennenzulernen, Wärme zu spenden und über Vorweihnachtliches direkt ins Gespräch zu kommen. Klassische Köstlichkeiten, Heißgetränke, Lagerfeuer …alles sorgte für einen runden Einstieg, die kleine Liveband lud als Höhepunkt zum gemeinsamen Adventsliedersingen ein. Nach dem herzlichen Dank der Ortsansässigen und Nachbarn für diese schöne einladende Geste widmeten sich die Jugendlichem ihrem Kursanliegen und stiegen mit den ReferentInnen der Bistumsjugendseelsorge und dem Jugendpfarrer Martin Kochalski thematisch ein, das traditionelle Advents-Quiz brachte Seltenes, Klassisches und Exotisches zum Advent allen in Erinnerung.

Adventsmarkt vor dem Winfriedhaus

Das Eis war gebrochen, man hatte sich warmgequatscht, kennengelernt und eine Figur, ohne die der Advent nie funktionieren würde, trat in den Fokus: Maria. Ein hinführendes Anspiel des Teams weckte in allen den Drang selbst zu denken, sich auszutauschen und auch mit den aufgeworfenen Gedanken zu spielen. Diese eigenen Spielideen trugen sich die Jugendlichen gruppenweise vor und es wurde kreativ, laut, besinnlich, kontrovers, widersprüchlich oder nachdenklich. Verschiedenste Zugänge zum Interpretieren des Verhaltens von Maria als Frau ihrer Zeit, als Ehefrau, als junge Mutter entdeckten die jungen Menschen miteinander und so auch sich selbst! Pläne geraten durcheinander – das kennen sie alle. Unaufhörlich strömen Anforderungen auf einen ein – damit sie sich jede und jeder konfrontiert.

Und ganz schnell waren die Gruppen in Diskussionen verwickelt, die sie von der vermeintlich „alten und bekannten“ Geschichte berührt bis in ihren Alltag hinein hochaktuell beschäftigen. Wie gewinnt man an Persönlichkeit trotz aller Widrigkeiten? Was beeinflusst mein Entscheiden für oder gegen eine Sache? Was prägt persönliche Werte? Oder ist doch alles individuell und beliebig? In diese Fragenbearbeitung hinein erschien kurz vor dem Mittagessen am Samstag der Bischof von Dresden-Meißen Heinrich Timmerevers in Begleitung des Vechtaer Jugendseelsorger Holger Ungruhe. Begeistert vom Haus und der Stimmung stiegen beide in die Diskussionen mit ein und ließen sich von den Jugendlichen auch durch ihr Jugendhaus führen.

Bischof Heirich Timmerevers mit dem Jugendseelsorger Holger Ungruhe aus Vechta zu besuch beim Adventskurs

Der Nachmittag wurde in verschiedenen Workshopangeboten handwerklich-kreativ oder man konnte weiter diskutieren, sich schriftlich austauschen und „Hoffnungsworte“ formulieren. Jugendliche schätzen auch in dieser vorweihnachtlichen Zeit, wenn ihnen Gelegenheiten des Innehaltens und Weiterdenkens zugängig gemacht werden. So gab es neben einem Angebot, das Themen der Jugendsynode bearbeitete auch das ganz persönliche Gesprächsangebot des Jugendseelsorgers. „Es ist wunderbar zu erleben, wie Jugendliche selbst ihren Rhythmus von Laut und Leise im Leben suchen. Sie mögen Vielfalt, sie suchen Abwechslung und brauchen immer beides: Eindrücke und Einkehr; Party und Chillen…! Es ist wunderbar, sie in dieser Entdeckungszeit zu begleiten! Das ist Advent: Suchen und Wissen, es gibt was zu entdecken, miteinander und für jeden selbst…“, berichtet Jugendpfarrer Martin Kochalski.

Gruppenbild der Teilnehmer

KK – MK – AS

Dieses Bildungswochenende ist eine Kooperationsveranstaltung der AKD (Arbeitsgemeinschaft katholsicher Kinder- u. Jugendorganisationen im Bistum Dresden-Meißen und der Bistumsjugendseelsorge. Es wurde mit Fördermitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt und aus Eigenmitteln der Teilnehmenden und Mitteln der AKD sowie des Bistums Dresden-Meißen kofinanziert.

 

WJT 2019 – Anmeldung bis zum 15.3.2018