Die aktuelle Brandschutzertüchtigung ist noch nicht ganz abgeschlossen, da werfen schon die nächsten Aufgaben in der Causa Winfriedhaus ihre Schatten voraus. Am vergangenen Dienstag (15.08.) hat sich die neue AG Sanierung zu ihrer ersten Sitzung getroffen. Die Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, eine kinder- und jugendpastorale Konzeption für das Winfriedhaus zu entwickeln. Auf Grundlage dieser Konzeption sollen nachfolgend räumliche und bauliche Anforderungen formuliert und in konkrete Vorgaben und Baupläne für die Sanierung übersetzt werden. Mit anderen Worten geht es also um die Klärung der Frage, welchen Zweck das Haus erfüllen soll und welchen baulichen Rahmen es dafür braucht.

Wer ist dabei?

Die von Bischof Timmerevers ernannte AG Sanierung besteht aktuell aus sieben Mitgliedern:
– Pfr. Martin Kochalski (Diözesanjugendseelsorger)
– Dr. Daniela Pscheida-Überreiter (Leitung der Bistumsjugendseelsorge)
– Katharina Dießner (Gemeindereferentin Dresden Strehlen, als Vertreterin pastoraler Dienste in den Gemeinden)
– Christina Händler (Bistumsjugendreferentin)
– Norbert Krause (Berater für Jugendbildungsstätten)
– Uwe Pohl (Geschäftsführender Referent der Bistumsjugendseelsorge)
– Stephan Schubert (Referent der Bistumskinder- und Bistumsministrantenseelsorge)

Und was ist mit dem Hearing?

Die Ergebnisse des öffentlichen Hearings vom 25.05.2017 fließen unmittelbar in Arbeit der AG ein. Dafür wurden die abgegebenen Statements in den letzten Wochen gesichtet und die darin enthaltenen Ideen, Wünsche und Argumente herausgearbeitet und zusammengefasst. Zusammen mit den Vorüberlegungen aus der AG Jugendhaus (2015/2016) werden sie von der AG Sanierung nun als Arbeitsgrundlage für die weiteren Überlegungen und Entscheidungen genutzt. Die wichtigsten Ergebnisse des Hearings werden wir in Kürze auch hier in einem extra Bericht veröffentlichen.

Wie geht es weiter?

Bis Ende des Jahres wird es drei weitere Treffen der AG Sanierung geben. Wir hoffen in diesem Zeitraum eine erste Konzeption entwickelt zu haben, die dann von der interessierten Öffentlichkeit gegengecheckt werden kann. Wichtigster Schritt auf diesem Weg wird die gemeinsame Entwicklung einer Vision, ein konkretes Bild des zukünftigen Winfriedhauses sein, an dem man sich bei der weiteren Arbeit orientieren kann und das die folgenden Planungen trägt. Frühester Baubeginn für die Sanierung könnte der Sommer 2019 sein.