Macht und Ohnmacht bei Suizid

Themenabend zur „Woche für das Leben“ mit Vorstellung des Projekts „[U25] – Online-Suizidprävention“ – Hilfe für junge Menschen in Krisen

In Deutschland sterben jährlich etwa 10.000 Menschen durch Suizid, weltweit sind es mehr als 800.000 Menschen. Der Weg bis hin zu diesem letzten Schritt kann sehr unterschiedlich sein. Nicht selten erscheint der Suizid den Betreffenden als letzter Ausweg aus einer seelischen Not. Insgesamt ist die Zahl der Suizidversuche weit höher als die Zahl der vollendeten Suizide.

Trotz dieser hohen Fallzahlen wird über das Thema Suizid nur selten offen und öffentlich gesprochen. Für Menschen in einer suizidalen Krise und ihre Angehörigen ist das Erleben nicht selten von Scham und Verzweiflung geprägt, sodass sie darauf angewiesen sind, dass andere sich ihnen verständnisvoll zuwenden.

Die diesjährige ökumenische Woche für das Leben nimmt die Suizidprävention in den Blick. Die sächsische Auftaktveranstaltung möchte mit dem Leitthema Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern. Möglichkeiten der Suizidprävention aufzeigen und entsprechende Unterstützungsangebote vorstellen.

Der Abend soll unterschiedliche Perspektiven aufzeigen und Präventionsangebote für verschiedene Altersgruppen thematisieren.Vorgestellt wird auch das Caritas-Projekt [U25] – Online-Suizidprävention, ein niedrigschwelliges Online-Beratungsangebot für Jugendliche in Krisen, die dort ebenfalls durch junge Menschen beraten werden.

Fachleute aus Seelsorge, Beratung und Medizin sowie Betroffene sprechen über ihre Erfahrungen und sind Gesprächspartner für die Fragen des Publikums. Nach dem Plenum besteht Gelegenheit, persönliche Fragen direkt mit den Fachleuten anzusprechen.

Mittwoch, 8. Mai 2019 // 19:00 Uhr // Deutsches Hygiene-Museum Dresden

 

Weiterführende Informationen:

Flyer der Veranstaltung: WfL_2019_040319 (2)

Themenheft 2019: WfdL_2019_Themenbroschure

[U25] – Homepage: https://www.u25-deutschland.de/